Allein bei Google überschreitet die Anzahl der öffentlich einsehbaren Richtlinien für Webentwickler und somit für die Suchmaschinenoptimierung 30 Richtilinien - inoffizielle Erfahrungswerte sind hier noch nicht berücksichtigt. Die Mißachtung einzelner Regelungen kann durchaus zum temporären Ausschluß aus der Datenbank führen oder sogar zur permanenten Sperrung, so daß die betroffene Seite – wenn überhaupt – erst nach einer gründlichen Prüfung wieder aufgenommen wird.
Um zu verstehen, warum Suchmaschinenoptimierung überhaupt nötig ist, muß man Einblicke in die Arbeitsweise der gängigen Suchmaschinen haben, die sich heutzutage zwischen den großen Anbietern nur noch graduell unterscheidet. Vorreiter wirklich intelligenter Algorithmen war Google, die mit dem sog. PageRank™, benannt nach einem der Gründer des Unternehmens, Larry Page, die Relevanz einer Internetpräsenz nach den Links, die von anderen Seiten auf diese verweisen, bemißt. Dabei ist der PageRank™ um so höher, je höher der PageRank™ der verweisenden Seiten liegt. Grob gesagt – denn selbstverständlich ist die genaue Vorgehensweise nicht dokumentiert – funktioniert es wie folgt: Verlinkt eine Seite mit bspw. dem PageRank™ 7 auf eine andere, so erhält deren Startseite zunächst den PageRank™ 6, ihre Unterseiten 5, in der Hierarchie weiter untergeordnete 4 usw. Wird nun von einer der Unterseiten (mit dem PageRank™ 5) auf wieder eine andere Website verlinkt, so bekommt deren Startseite einen PageRank™ von 4. Wer aufgepaßt hat, stellt schnell fest, daß es sich hierbei um ein rekursives Verfahren handelt, was bei ausschließlicher Verwendung einem Schneeballsystem gleichen würde. Damit dies in der Realität nicht so ist, spielt auch noch die Zahl der Backlinks auf eine gegebene Website eine große Rolle bei der Einstufung sowie weitere Faktoren, die Google nicht publiziert.
Darüber hinaus berücksichtigt Google das Suchverhalten der Benutzer und optimiert die Suchergebnisseiten so, daß möglichst immer relevante Ergebnisse zu den voraussichtlichen Präferenzen des aktiv Suchenden auf den ersten Seiten dargestellt werden. Dies ist inzwischen ein mindestens ebenso starkes Kriterium wie die Einstufung der Websites allein nach dem PageRank™-Verfahren.
Wie kann man nun eine Seite gezielt optimieren? Hierzu ein kurzer Exkurs in die Arbeitsweise unerfahrener bzw. unseriöser Mitbewerber: Es wird eine, u. U. durchaus gelungene, Website für bspw. die Metzgerei Müller in Musterstadt erstellt. Da man sich vor den Anforderungen des Marktes nicht verschließt und jeder Kunde schon einmal das Schlagwort „SEO“ gehört hat, gehört es selbstverständlich zum Angebot mit dazu und sobald Google die Seite der Metzgerei Müller indexiert hat, wird vor den Augen des Kunden „Metzgerei Müller, Musterstadt“ gegooglet und stolz präsentiert, daß der brave Metzgermeister Müller sich ganz oben auf der ersten SERP befindet. Kein Wunder, denn dies ist geradezu zwangsläufig und hat mit SEO nicht das Geringste zu tun. Man müßte im Gegensatz gar aktiv SEO-Techniken einsetzen, um dies zu verhindern!
Die Kunst der SEO ist es jedoch, bei Eingabe von „Wiener Würstchen günstig“, „Wurstprobe gratis“ oder „Spanferkel mit Anlieferung 50 €“ auf den ersten Seiten präsent zu sein. Wie erreicht man dies nun? Grundlegend muß die Seitenstruktur initial dafür ausgelegt werden, durch Selbstverständlichkeiten wie klare Semantik, Trennung von Struktur, Inhalt und Design, korrektes Markup und viel eigenständig erstelltem Inhalt. Dennoch wird dies nicht ausreichen, da für eine neue Website ohne Backlinks der niedringste PageRank™ 0 gilt und diese somit nahezu niemals bei vom Inhaber gern gewünschten Suchabfragen eingeblendet wird. Daher wird man durch geeignete Maßnahmen zunächst versuchen, Backlinks zu erreichen. Dies kann durch bezahlte Dienste geschehen - von der moralischen Fragwürdigkeit einmal abgesehen, wissen Suchmaschinen natürlich um derartige Dienstleister und tun alles, dagegen vorzugehen. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, daß es hauptsächlich um Backlinks geht und danach erst um Schlüsselwörter, Metatags und dgl. Ein konservativer Ansatz ist, dafür zu sorgen, daß anerkannte Web-Verzeichnisse wie bspw. dmoz.org die eigene Seite aufnehmen.
Ein langwieriger Prozeß, der permanentes Nachfassen bedingt. Das Schlagwort für evtl. kurzfristigen Erfolg ist hier „Social Web“ (mehr dazu hier). Durch witzige und individuelle Auftritte in Facebook erzielt man erste Klicks und „Likes“ nahezu unmittelbar, und wenn die Seite „weitergetratscht“ wird, auch die begehrten Backlinks, um so besser noch, wenn das Ganze dann auf andere soziale Plattformen weitergetragen wird. Es ist jedoch ein Mythos, wenn man denkt, daß dies ein permanent selbstverstärkender Prozeß sei - er erfordert eine in Sachen „Social Media“ erfahrene Agentur wie sprengerbleilevens, die klassische SEO-Techniken permanent mit der Vorgehensweise im Sozialen Web abstimmen kann. Dabei muß man ständig kleinste Änderungen in den Algorithmen der relevanten Websites berücksichtigen und die Stratege entsprechend anpassen.
Wir hoffen, daß dieser Einblick Ihr Interesse wecken konnte. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und lassen sich von unseren Experten einmal – ganz unverbindlich – beraten, was für Ihr Vorhaben konkret in Frage käme. Selbstverständlich optimieren wir auch bereits vorhandene Internetauftritte auf bessere Suchmaschinenpräsenz.